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FWG und Großniedesheim - eine gemeinsame Geschichte Geschichtliches über die „Freien Wähler“ und die Geschichte der FWG Großniedesheim e.V. Die „Freien Wähler“ bildeten schon vor dem 2. Weltkrieg - sehr häufig aus Bürgerinitiativen -lose Zusammenschlüsse von politisch interessierten Personen, die ohne  Parteizugehörigkeit aktiv die Kommunalpolitik mitgestalten wollten.  Diese Zusammenschlüsse nannten sich Wählergruppen, Wählergemeinschaften oder Wählervereinigungen und ließen sich durch das Hinzufügen des Namens ihres  Listenführers unterscheiden.  Aufgrund ihrer regionalen Ausrichtungen haben diese Zusammenschlüsse bis heute keine einheitliche Struktur, sondern bestehen aus einer Vielzahl regionaler  Verbände und Vereinigungen. Jedoch sind viele dieser Wählergemeinschaften in Landesverbänden und im Bundesverband Freier Wählergemeinschaften e.V.  zusammengeschlossen. So auch die FWG Großniedesheim. Die Eintragung ins Vereinsregister als gemeinnütziger Verein ist für die FWG auch das markante Unterschiedsmerkmal zu den politischen Parteien.  Da sich die FWG nicht über Steuergelder, sondern ausschließlich durch Beiträge und Spenden ihrer Mitglieder finanziert, braucht sie auf Parteiinteressen und  Ideologien keine Rücksicht zu nehmen. Jedes Mitglied der Freien Wähler ist nur seinem Gewissen unterworfen. In Rheinland Pfalz gab es auch schon vor der  Gründung der Bundesrepublik Deutschland die Freie Wählergruppe (FWG).  Bei uns in Großniedesheim gibt es die Freien Wähler seit 1948 und sie gestalten seitdem die Entwicklung und die Geschicke unseres Ortes mit. Bis 1974 hatte die  FWG in Großniedesheim die Mehrheit im Gemeinderat. Sie konnte 41 Jahre lang geeignete Kandidaten fürs Bürgermeisteramt stellen:  1948 - 1952  Eduard Koob 1952 - 1974  Phillip Reber 1974 - 1989  Armin Winkler Während dieser Amtszeiten wurden wichtige Grundsteine für das heutige Großniedesheim gelegt. So war es z.B. eine wesentliche, aber auch wichtige und für die  damalige Zeit mutige Entscheidung, bereits im Jahr 1956 unter Ortsbürgermeister Philipp Reber den Ort zu kanalisieren und eine eigene Kläranlage zu bauen.  Großniedesheim war mit dieser Maßnahme damals allen zur heutigen Verbandsgemeinde Heßheim gehörenden Gemeinden weit voraus. Während der Amtszeit von  Philipp Reber wurde die Friedhofshalle gebaut und 1965 eingeweiht.  Ortsbürgermeister Winkler konnte zu Beginn seiner Amtszeit den Bau unseres Kindergartens sowie die Arbeiten am neuangelegten Sportplatz abschließen. Beide  Projekte wurden noch im Jahr 1974 eingeweiht. 1978 fand durch ihn die Gründung unserer „Seniorentreffs“ statt. Zur gleichen Zeit wurde auch die eigens dafür  bestimmte Seniorenstube im Gemeindehaus für unseren älteren Mitbürger eingerichtet. Nach dem Bau des Bürger- und Spotzentrums mit einem Kerweplatz als  neuen gesellschaftlichen Mittelpunkt unseres Dorfes, der Ausweisung des sich daran anschließenden Baugebietes „In den Moltersgärten I“ sowie der Planung und  dem Baubeginn des Biotops endete die Ära der FWG-Ortsbürgermeister von Großniedesheim.  Durch die Benennung einer Straße im damaligen Neubaugebiet „In den Moltersgärten I“ in „Philipp-Reber-Straße“ wurde ein Mann aus den Reihen der FWG  gewürdigt, der sich um Großniedesheim verdient gemacht hat.  In den Jahren 1974 bis 1989 ging die FWG mit einer etablierten Partei der CDU eine Koalition ein.  Seit 1989 leisten die Freien Wähler Ihren Beitrag für die Ortsgemeinde Großniedesheim zusammen mit der CDU auf der Seite der Opposition.   Während der Legislaturperiode 2004 bis 2009 stellte die FWG mit Hubert Ketzler den 1. Beigeordneten. Dieser verwaltete das Umweltresort. Die FWG hat sich in  dieser Zeit aus der Opposition heraus immer aktiv um die Belange und das Wohl unseres Ortes eingesetzt. Hierzu gehören unter anderem die Neugestaltung der  Friedenshalle und des Kindergartens sowie die Biotopvernetzung. Außerdem entstanden durch eine Umbaumaßnahme im Gemeindehaus - direkt neben der  Seniorenstube - eine neue Bücherei, neue Sanitärräume für unseren Gemeindearbeiter und eine neue Toilettenanlage für unsere älteren Gemeindemitglieder.  In den letzten Jahren konnten eine Reihe neuer, vor allem jüngerer Mitglieder dazu gewonnen werden, so dass die Mitgliederzahl der FWG Großniedesheim von 20  auf über 30 Mitglieder anstieg.  Die Großniedesheimer Freie Wählergruppe stellte von 1972 bis 1989 mit Herrn Kurt Müller auch den ersten Verbandbürgermeister der neu geschaffenen  Verbandsgemeinde Heßheim. Kurt Müller hatte von 1988 bis 1993 für den FWG Landkreis auch das Amt des 1. Vorsitzenden sowie von 1989 bis 1994 den  Kreistagsfraktionsvorsitz inne.  Nachdem in den Jahren 1989 bis 2007 das Amt des Verbandsbürgermeisters von Herrn Siegfried Fritsche, SPD, übernommen wurde, gelang es der FWG nach  erfolgreichen Wahlen im Sommer 2007 mit Klaus Schütz, erneut den Bürgermeister für die Verbandsgemeinde Heßheim zu stellen. Klaus Schütz war in den Jahren  1993 bis zu seinem Wegzug 1996 der 1. Vorsitzende der FWG Großniedesheim.   Die FWG Großniedesheim bietet auch in Zukunft jedem unabhängigem Bürger die Möglichkeit, an sachbezogenen Lösungen der jeweils aktuellen Probleme innerhalb  unserer Gemeinde nach demokratischen Gesichtspunkten erfolgreich mit zu wirken.  Eine vernünftige, sachliche Zusammenarbeit mit den anderen im Rat vertretenen Parteien ist für uns selbstverständlich. 
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